Unsere Argumente gegen die GroKo
Wissenschaft und Forschung
Für uns steht fest, dass ein gutes Studium und zugängliche Wissenschaft für alle nur durch eine Unterstützung von Lehre und Forschung in allen Bereichen möglich ist - ohne prekäre Arbeitsbedingungen oder Kettenbefristungen. Für die CDU hingegen bedeutet Hochschulpolitik, die Spitze zu fördern, die Breite zu vernachlässigen und die Macht von Professor*innen zu stärken.
Wir wollen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, zu studieren. Ein gutes Studium bedeutet für uns, dass man selbstbestimmt und im eigenen Tempo studieren kann - ohne Exmatrikulationen durch Nichtbestehen von Prüfungen, Anwesenheitspflichten oder finanzielle Nöte. Insbesondere ist für uns klar, dass Studierende Zugang zu günstiger Mobilität erhalten müssen - bspw. durch ein 29-Euro Ticket oder preiswerte solidarische Semestertickets. Für die CDU spielt das keine Rolle: Denn wer mit dem Auto zur Uni fährt, braucht kein Ticket für U- und S-Bahn.
Hochschulen kommt eine besondere gesellschaftspolitische Rolle zu. Um diese wahrnehmen zu können, müssen sie unabhängig und auskömmlich finanziert sein, sodass nicht Wirtschaftsunternehmen durch Drittmittel die Forschungsschwerpunkte bestimmen können, sondern die Hochschulen selbst. Für die CDU ist die Verzahnung von unabhängiger Wissenschaft und Wirtschaft kein Problem: Sie möchte die Kooperation mit der Wirtschaft gerade verstärken und darüber hinaus bspw. konfessionelle Hochschulen ausbauen. Sie möchte die professorale Mehrheit in akademischen Gremien aufrechterhalten und studentische Mitbestimmung unterbinden, damit das bestehende demokratische Ungleichgewicht an Hochschulen fortbestehen kann.