Unsere Argumente gegen die GroKo

Sport

Die SPD möchte Sport für alle ermöglichen. Die CDU möchte das bestenfalls nur, wenn es sein muss und wirklich nur, wenn es nicht zu viele Umstände macht und ihrem Klientel nicht in die Quere kommt.

Die unterschiedliche Prioritätensetzung zeigt sich auch im Sportbereich. Die SPD Berlin möchte sicherstellen, dass es insbesondere Menschen mit wenig Einkommen möglich ist, Sport zu treiben, auch im Verein. Die CDU Berlin verliert kein Wort zur Förderung von Menschen mit wenig Einkommen, hatte aber Platz in ihrem Wahlprogramm einen ganzen Absatz zu Wassersport zu schreiben. Die SPD Berlin fokussiert ihre Anstrengungen in diesem Bereich auf die Sanierung der Berliner Bäder, während die CDU sich lieber gegen den Rückbau privater Steganlagen einsetzt. Wer einen privaten Steg hat, wird vermutlich auch nicht auf die öffentlichen Bäder angewiesen sein - der Großteil der Berliner*innen hat aber leider keine eigene Steganlage.

Sport soll für alle da sein, ob mit oder ohne Behinderung. Deswegen möchte die SPD Berlin inklusiven Sport fördern und Barrierefreiheit durch Sanierungen sicherstellen. Für die CDU Berlin hat das leider keine große Priorität, sie möchten Barrierefreiheit nur berücksichtigen. Sport für alle ist für sie bestenfalls ein Lippenbekenntnis, das ohne spürbare Folgen bleibt.

Gegenüberstellung

Was die CDU fordert
  • Kein Wort zur Förderung von Menschen mit wenig Einkommen, dafür ein ganzer Abschnitt zu Wassersport
  • Barrierefreiheit nur berücksichtigen
  • Kein Rückbau von privaten Steganlagen
Was die SPD will
  • Sport vor allem auch für Menschen mit wenig Einkommen ermöglichen
  • Inklusiven Sport fördern und Barrierefreiheit durch Sanierungen sicherstellen
  • Bädervertrag zur Finanzierung der Berliner Bäder