Unsere Argumente gegen die GroKo

Familie

Familienpolitik ist eine Querschnittsaufgabe und muss generationenübergreifend gedacht werden. Als Sozialdemokrat*innen haben wir das Ziel, dass alle Kinder gut und gleichwertig aufwachsen können. Für die CDU bedeutet es vor allem die Bewahrung der “klassischen Familie” aus Vater, Mutter, Kind.

Während die SPD sich mit konkreten Vorhaben und Projekten gegen Kinderarmut und für ein gleichberechtigtes Aufwachsen aller Kinder, egal wo oder wie ihr Umfeld ist, einsetzt, möchte die CDU Berlin lieber steuerliche Anreize für Unternehmen mit Betriebskitas setzen oder Kinder aus sog. “Clanfamilien” befreien. Für uns ist klar, dass unsere Familienpolitik sich an den finanziell Schwächsten orientieren muss, ein gutes Leben für alle schafft und entscheidend ist für die Zukunft der Berliner Kinder, denn Schicksale werden oft schon sehr früh bestimmt. Investitionen in ein gutes Leben für Familien und Kinder sind aktive Investitionen für die Zukunft. In der Politik der CDU manifestiert sich hier nur weiter ein Gesellschaftsbild, das weder ein gleichberechtigtes Leben noch eine familiäre Vielfalt propagiert und weiter wohlhabende Familien bevorzugt.

Dass Frauen im gesamten Wahlprogramm der CDU eigentlich nur in ihrer Rolle als Mütter auftauchen, zeigt, wie rückschrittlich das Gesellschaftsbild der CDU ist. Auch interessiert sich die CDU scheinbar weder für die Sanierung von Spielplätzen noch hat sie Interesse an starken Seniorenvertretungen.

Gegenüberstellung

Was die CDU fordert
  • Kinderarmut soll reduziert werden, aber kein Plan wie
  • Kein Wort Wort zur Gebührenfreiheit
  • Förderung vor allem von Wohneigentum
Was die SPD will
  • Aktiv Einsatz für eine Kindergrundsicherung ein
  • Gebührenfreie Bildung von der KiTa bis zur Hochschule bewahren und hat die gebührenfreie BVG-Karte sowie das kostenlose Schulessen eingeführt
  • Mehr bezahlbaren Wohnraum insbesondere für ältere Menschen und junge Familien schaffen